„Es gibt eine andere Welt, aber sie ist in dieser.“
William Butler Yeats

Zwischenwelten

Bild: Ulrich Schaffer

Wir laden euch ein in den Raum zwischen den Welten. Dort, wo noch nicht ist, was mal sein wird, aber auch nicht mehr was einmal war. Gemeinsam wandeln wir durch die Zwischenwelten, schaffen Raum für alles, was gerade ist.

Zeit zu Sein
Raum zum Fühlen
Zeit für Begegnung
Raum für Trauer
Zeit für Geschichten
Raum für Stille
Zeit in der Natur

Raum, in dem das Leben selbst wirken kann. Einen Raum, in dem wir uns neu begegnen. Einander sehen und gesehen werden.

Trauerzeit.
Lebenszeit.

Wer bin ich?
Wer bin ich ohne dich?
Wo ist mein Platz?
Wo darf ich sein?
Wie will ich leben?
Wo bist du?
Was nehme ich für wahr?
Bin ich jetzt verrückt?

Ver-rückt.

Unsere wahren Geschichten über den Tod, die Liebe und das Leben.

Weinen. Lachen. Fühlen.

 


Retreat an Fronleichnam

Dieses Retreat richtet sich an alle, die sich angesprochen fühlen und mit uns eintauchen wollen in den Zwischenweltenraum. Wir haben dafür einen wundervollen Ort gefunden. Ein Schloss mitten in der Natur mit viel Raum und heilsamer Atmosphäre.

Termin: 30. Mai – 03. Juni 2018
Anreise: Ab 17:00 – Beginn mit dem Abendessen um 18:00
Abreise: Voraussichtlich 13:00
Ort: Schloss Bettenburg
Kosten: 380 – 480 Euro nach Selbsteinschätzung zzgl. Übernachtung und Verpflegung im Schloss (Preise für die Übernachtung inklusive Vollpension findest du hier – dein Zimmer buchst du selbst direkt über das Schloss)
Leitung: Carmen Liem & Silke Szymura

Anmeldung: Per Mail an kontakt@zwischenweltenraum.de 

Wir bitten um Anmeldung bis 27. April 2018.

 


Auszeit für Trauernde in der Toskana

Nach dem Tod eines geliebten Menschen ist der Gedanke an Urlaub oft kein rein freudiger mehr. Wo soll ich nun Urlaub machen ohne dich? Was kann mir schon gut tun? Reise ich nun alleine? Oder in einer Reisegruppe zusammen mit vielen glücklichen Paaren, in ein Hotel voller glücklicher Familien? Egal wo wir nach dem Verlust eines geliebten Menschen hinreisen, die Trauer geht mit uns. Und möchte Raum haben. Raum, den sie vielleicht im Alltag nur schwer bekommt.

Wir laden euch ein zu einer Auszeit mitten in die Natur. In der Toskana haben wir einen ganz wundervollen Ort dafür gefunden. Ein Ort des Rückzugs und ein Ort der Heilung. Ein Ort, der Raum schafft für alles, was gerade da sein will. Dabei ist es egal, wie lange dein Verlust her ist und wer gestorben ist.

Termin: 22. – 28. September 2018
Ort: Freilufträume in der Nähe von Santa Caterina, Provinz Grosseto, Toskana
Kosten: 750 Euro inkl. Vollverpflegung zzgl. Übernachtung; Preise für die Übernachtung findest du hier – bei ausreichend Buchungen ist auch eine günstigere Übernachtung im eigenen Zelt möglich
Leitung: Carmen Liem & Silke Szymura

Anmeldung & Kontakt bei Fragen:  kontakt@zwischenweltenraum.de

Wir bitten um Anmeldung bis 20. Juni 2018.

 


Newsletter

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Über uns

 

Ich bin Silke Szymura (links im Bild), 35 Jahre alt, ehemalige Software-Entwicklerin und heutige Bloggerin, Autorin, Trauerbegleiterin, Seminarleiterin, Botschafterin für Themen rund um Trauer und Tod. Und dann bin ich noch so viel mehr. Ich bin selbst zwischen und in diesen Welten zu Hause, in die wir euch einladen.

Nach dem plötzlichen Tod meines Lebenspartners in Nepal vor fünf Jahren wurde ich weit herauskatapultiert aus meiner damaligen Welt. In den Monaten und Jahren danach bin ich mitten hindurch gegangen durch Trauer und Schmerz. Ich habe gelernt, all das zu fühlen. Ich habe erfahren, dass es so viel mehr gibt als das, woran ich zuvor geglaubt hatte. Ich durfte erfahren, dass inmitten dieser Dunkelheit ganz zaghaft etwas Neues entstehen konnte. Ich durfte erfahren, dass selbst im größten Schmerz immer eine Liebe ist, die mich trägt. Heute bin ich unglaublich dankbar dafür, dass ich mir diese Zeit genommen habe. Zeit zum Innehalten. Fühlen. Trauern. Zeit, um mich selbst inmitten all der Trümmer aufzuspüren.

Es ist meine Herzensaufgabe, diese Erfahrungen weiterzugeben, anderen am tiefsten Punkt ihres Lebens die Hand zu reichen. Mit ihnen zu verweilen, mit ihnen gemeinsam hinzusehen, das anzusehen, was da ist. Und dann auch gemeinsam weiterzugehen, wenn die Zeit dafür da ist. Schritt für Schritt. Über meine Texte, in Gruppen und in Einzelgesprächen. Immer wieder erlebe ich dabei, dass die Trauer so viel mehr Zeit und Raum braucht, als sie normalerweise in unserer Welt bekommt. Zwei Stunden Zeit in einer Gruppe sind dabei schon wunderbar und zugleich reicht es oft nicht, um wirklich einzutauchen. Ins Fühlen. In die Begegnung. In den Zwischenweltenraum, wie wir ihn nennen. Daraus ist diese Idee entstanden, gemeinsam mit Carmen. Es ist mein Herzenswunsch, genau diese weiten Räume zu öffnen. Menschen einzuladen, um sich neu zu begegnen. Sich selbst und anderen.

Ich liebe es, tief einzutauchen. In das Leben, in all die Fragen, die sich uns stellen. Ich liebe es, wenn wir uns wieder wirklich als Menschen begegnen. Durch meine Angebote öffne ich den Raum für die Trauer und für diese Begegnungen. Dabei soll es nicht darum gehen, besonders „gut“ oder schnell oder auf eine ganz bestimmte Art und Weise zu trauern. Trauer ist so individuell wie wir Menschen und das Leben selbst. Ich sehe die Trauer vor allem als wichtige Kompetenz unserer Seele, um mit Verlusten umzugehen. Dabei ist Trauer nicht auf Verluste durch Tod beschränkt, sie ist ein Bestandteil unseres irdischen Daseins, der aus einem ständigen Werden und Vergehen besteht. Die Trauer darf sich im Laufe der Zeit zur guten Freundin wandeln, die weiter mit geht, mitten hinein ins Leben.

In meiner Ausbildung zur Trauerbegleiterin habe ich einen umfassenden Blick auf die Trauer erhalten, der über meine eigene Erfahrung hinaus geht. In meiner systemisch-körpertherapeutischen Weiterbildung durfte ich erfahren, wie es ist, mehr und mehr in meinem eigenen Körper anzukommen, anstatt all das mit meinem Verstand lösen zu wollen, was dort nicht zu lösen ist. Auch das tiefere Eintauchen in meine eigene Yoga-Praxis hat mir hierbei sehr geholfen. Die Einstimmung in die ersten beiden Reiki-Grade hat mich daran erinnert, dass alles miteinander verbunden ist, dass Körper, Geist und Seele eine Einheit bilden, die es zu stärken gilt. Erdung, Kraft und eine Vertiefung dieser Verbundenheit erfahre ich in der Arbeit mit den schamanischen Heilweisen.

Ich liebe es, mich ständig weiterzubilden, und doch ist mir eines noch wichtiger: Bei all diesen Methoden und Konzepten stehen für mich die Menschen immer im Vordergrund. Ich kann nur anbieten, was ich habe, aber niemals wissen, was für jemand anderes gut oder richtig ist. Alle Methoden können immer nur als Hilfsmittel dienen auf diesem Weg zu uns selbst und unseren ureigenen Selbsheilungskräften.

Ich bin Carmen Liem (rechts im Bild) und selbständig tätig mit meiner Praxis: „Dem Leben Raum geben“.

So oft ich selbst im Leben schon auf der Schwelle oder an einem Abgrund stand, so wuchs doch zugleich mit jeder Herausforderung meine Liebe und Begeisterung für das Leben. Denn ich erfahre jeden Tag aufs Neue: Wenn ich mich öffne, mich in das Leben hinein ausweite und ihm Raum gebe, bin ich wieder im Fluss – und spüre, dass das Leben mich trägt. In jedem Moment. In meiner Arbeit richte ich den Fokus immer auf das Jetzt: Was fühle ich jetzt? Was braucht es jetzt, damit ich den nächsten Schritt gehen kann? Was nährt mich jetzt? In den Einzelsitzungen und Seminaren erfahre ich mich dabei als Hebamme, die andere Menschen darin unterstützt, die Antworten – die in ihnen selbst vorhanden sind – zu finden.

Ich möchte Impulse setzen und Menschen ermutigen, sich wieder vom Leben berühren zu lassen. Wir alle tragen große Kraftquellen und Ressourcen in uns, wir vergessen sie nur manchmal. Einander in nährenden Herz-zu-Herz-Begegnungen zu stärken, in der Gruppe zu Wegbegleitern und Spiegel für einander zu werden und immer stärker auch wieder in unsere natürliche Lebenskraft zu finden, das ist mir wichtig. Rituale, Zeit in der Natur, ebenso wie Aufstellungen und das Tanzen sind wunderbare Unterstützung auf dem Weg hin zu uns selbst.

In 47 Lebensjahren habe ich das Staunen und Vertrauen ins Leben nie verlernt. Als ehemalige Erzieherin in Kindergärten, Heimen und Schulen haben mich die Kinder über viele Jahre hinweg immer wieder jenes Staunen gelehrt. Sie, die ganz verankert sind im Augenblick, ohne Sorge und voller Vertrauen, entsprachen meiner eigenen Art, mit der ich seit jeher dem Leben begegne. Und sie zeigten mir: Das Leben ist eine Spielwiese und wir selbst sind einander Spielgefährten.

Wir dürfen uns ausprobieren im Leben, unsere eigenen Ressourcen und Stärken entdecken, Grenzen behutsam erweitern und unsere Wünsche und Träume verwirklichen. Das, was ich im Zusammensein mit den Kindern erfahren habe, möchte ich heute auch mit Erwachsenen teilen. Meine Ausbildung in Körperarbeit half mir dabei, in einen noch intensiveren Kontakt mit mir selbst zu kommen. Die Ausbildung zur system- und traumaspezifischen Aufstellungsarbeit hat mich zugleich das Feld, in dem wir alle miteinander verbunden sind, noch stärker spüren lassen. Ein Verbundensein, das ich auch in meiner Ausbildung in schamanischer Heilweise und Ritualarbeit noch einmal vertiefen konnte. Mir ist bewusst, dass es im Leben nicht nur Freude gibt. Unsere Ängste, Trauer und andere Gefühle wollen gespürt und wahrgenommen werden. Doch ich weiß auch, dass sich in jeder Schwere auch Krisengeschenke entdecken lassen. Bereits als Zehnjährige durfte ich mich über längere Zeit auf einer Krebsstation das erste Mal mit dem Thema Tod auseinandersetzen und diese Zeit hat mich nachhaltig geprägt.

Eigene Erfahrungen mit dem Thema Trauer und meine Tätigkeit im Hospiz haben dazu geführt, dass ich immer wieder erleben konnte, dass es oft nicht den Raum gibt, in dem die Trauer sich zeigen darf.
Viele Unsicherheiten begleiten diejenigen, die damit – meist plötzlich – konfrontiert sind.
Dadurch entstand der tiefe Wunsch, Räume zu öffnen, in denen Austausch und Unterstützung möglich ist.

Mich jedem Moment neu zu öffnen und ganz einzutauchen in das Leben – das ist mein tiefer Wunsch.

Im Miteinander können wir unsere inneren Schätze und Lebenslandkarten teilen, unsere Ressourcen stärken und einander ein Stück des Weges begleiten.Ich freue mich, wenn wir gemeinsam die Zwischenweltenräume erforschen und diese immer wieder neu erfahren. Dabei eigene Grenzen erweitern und unser ganzes Potential entfalten. 

Auf meinem Blog „In lauter Trauer“ schreibe ich über die Trauer, den Tod und das Leben. Hier kannst du meine Texte lesen und mehr über mich erfahren.

In meinem Buch „Zwischen den Welten – Eine wahre Geschichte über den Tod, die Liebe und das Leben“ teile ich meine ganz persönliche Geschichte mit Julians Tod in Nepal und meinen Weg durch die Trauer hinein in ein neues Leben. Es ist im MASOU-Verlag erschienen und überall, wo es Bücher gibt, erhältlich.

Meine Webseite wird ab April wieder online gehen, dann kannst du dort noch mehr über mich und meine Arbeit erfahren.

 

Gemeinsam begleiten wir dich achtsam und liebevoll durch unsere Angebote.

Wir freuen uns, dich kennenzulernen!

 


Unterwegs durch Deutschland

Was ist darf sein, was sein darf wandelt sich
(Cambra Skade)

Die Erfahrungen jedes Einzelnen sind so kostbar und können zu einer Medizingeschichte für uns alle werden.
Du trägst als größten Schatz deine eigene Geschichte in dir.

Uns interessiert, was die Menschen in der Tiefe, im Herzen bewegt im Zusammenhang mit diesen Themen, für die es so oft keinen Raum zu geben scheint.

Mit diesen Themen – Tod, Trauer, Leben und Sterben – werden wir ab Mai durch ganz Deutschland reisen.

Wir möchten auf unserer Reise, unseren Workshops und Retreats Menschen besuchen und kennen lernen, die ihre Geschichte erzählen möchten.

Unser Wunsch ist es, ein Netzwerk entstehen zu lassen (von Sterbeammen, besonderen Bestattungsunternehmen, Künstlern, TrauerbegleiterInnen usw.), um überall leichter in Kontakt miteinander kommen zu können und über die unterschiedlichsten Angebote zu informieren.

Werden wir einen intensiven Moment Leben miteinander teilen?
Werden wir den Augenblick teilen?
Ja, das ist es. Leben als Kunst! Das Kunstwerk Begegnung!
(Christiane Singer)

Wir möchten mit euch dieses kostbare und manchmal auch so bittere Leben schmecken.
Die Begrenzungen in Bezug auf den Menschen, der wir sind oder sein könnten, großzügig öffnen.
Gemeinsam Erfahrungen erleben, die uns wieder stärker mit uns selbst verbinden.
Heilsames einladen
Worauf warten wir ?
Lassen wir uns doch ein auf Herzensbegegnungen, die uns nähren und die uns gestärkt verweilen und auch weiter ziehen lassen.

Schreibe uns gerne eine Mail an kontakt@zwischenweltenraum.de, wenn du uns auf unserer Reise begegnen möchtest, wenn du dich inspiriert und angesprochen fühlst.

 


Anmeldung & Kontakt

Zur Anmeldung oder wenn du noch Fragen hast schreibe uns eine Mail an kontakt@zwischenweltenraum.de oder nutze das Kontaktformular:

 


 

Geschenk

Vielleicht ist der Tod
ein Geschenk an uns,
das wir gleich weitergeben
an die Welt um uns.
Im Tod machen wir Platz
für das Unbeschreibliche,
das sich zurückzieht aus der Form,
die wir ganzherzig waren,
um das noch Größere sichtbar zu machen.

Dass wir einmal
vor 20, 30, 50, 70 oder 90 Jahren,
hier in diese Zeit
und in dieses Leben eintraten,
war ein Geschenk,
und wenn wir wieder gehen
wird es wieder ein Geschenk sein.

Bild und Gedicht: Ulrich Schaffer